Wählen Sie aus, wofür Sie sich interessieren

Aus dem weiten Feld unserer Fachbereiche stellen wir Ihnen hier gerne interessante Informationen zur Verfügung.

Kardiologie / Angiologie

Umgekehrt kann eine Thrombose (Gerinselbildung im Gefäßsystem) der Beinvenen eine Lungenarterienembolie verursachen mit der Folge einer akuen Herzschwäche.

Somit ist es wichtig, bei diesen Krankheitsbildern immer das gesamte Gefäßsystem im Auge zu behalten.

Stressechokardiographie: Die Abklärung von Beschwerden am Brustkorb ist eine der wesentlichen Aufgaben von kardiologisch tätigen Praxen. Wesentliche Frage ist hierbei meist, ob eine koronare Herzerkrankung (KHK - Arteriosklerose der Herzkranzgefäße) die Ursache ist. Die Diagnose ist oft schwierig zu stellen und letztendlich nur durch eine Koronarangiographie (Herzkatheter) zu sichern. Es gibt zwar neue Untersuchungsmethoden, die die Diagnostik vereinfachen bzw. bei der Indikationsstellung zum Herzkatheter hilfreich sind. Diese Verfahren sind aber (aus für uns unverständlichen Gründen) noch keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (CT-Untersuchung der Koronargefäße, Stress-MRT des Herzens mit Kontrastmittel) oder mit einer Strahlenbelastung verbunden (Szintigramm des Herzmuskels unter Belastung - SPECT).

Ein "normales" Belastungs-EKG liefert oft kein eindeutiges Ergebnis. Eine Stressechokardiographie ist die Kombination eines Belastungs-EKG mit einer Ultraschalluntersuchung des Herzens, wodurch die diagnostische Sicherheit erhöht wird. Kann durch körperliche Belastung eine Minderdurchblutung des Herzmuskels provoziert werden, zeigt sich im Ultraschall eine Pumpstörung des Herzmuskels. In diesem Fall besteht dann eine Indikation für eine Koronarangiographie.

Die Aussagekraft der Untersuchung hängt natürlich stark von der Bildqualität ab, die unter Belastung leider oft reduziert ist. Um die Bildqualität zu verbessern, planen wir in Zukunft diese Untersuchung gegebenenfalls mit Ultraschallkontrastmittel durchzuführen.

Gastro-
Enterologie

Abführen, aber wie?


Wer die Vorbereitung hinter sich hat, hat das Unangenehmste der Darmspiegelung schon geschafft!
Es gibt verschiedene Abführmittel, die den Darm vor der Spiegelung effektiv reinigen. Wir beraten Sie gerne, erklären, was hierbei zu beachten ist und finden mit Ihnen eine passende Lösung. Sie erhalten eine ausführliche Anleitung zur Ernährung bereits mehrere Tage vor der Spiegelung und zum Ablauf der Vorbereitung.

CO2 oder Raumluft?


Um den Darm von innen zu untersuchen, wird er durch ein Gas gefüllt. Das geht z.B. einfach mit Raumluft, es dauert nur leider lange, bis Luft wieder ganz ausgeschieden ist. Eleganter ist es, den Darm mit CO2 zu füllen, das wird vom Körper sehr viel schneller wieder aus dem Darm entfernt. Ihr Vorteil: deutlich weniger Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen nach der Untersuchung. Ihr Nachteil: den technischen Aufwand hierfür übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nicht, wir stellen ihnen daher € 10.- für die Nutzung von CO2 bei der Darmspiegelung in Rechnung.

Gute Diagnostik braucht Zeit! Planen Sie bitte für jeden Atemtest mindestens 3 Stunden ein, die Sie in unserer Praxis verbringen, die Zuckerunverträglichkeiten können immer nur einzeln untersucht werden.
Ganz wichtig ist es, dass Sie uns Bauchschmerzen und Beschwerden während des Tests schildern.
Jeder Test ist nur so gut wie seine Vorbereitung: Genaue Informationen zur Vorbereitung können Sie dem folgenden Merkblatt entnehmen.

Eine häufige Frage ist die Vereinbarkeit der CED-Therapie mit der Familienplanung. Diese Frage ist immer individuell mit Ihrem behandelnden Arzt zu klären. Eine Orientierung und Hilfestellung findet sich in der Datenbank der Charité Berlin und auch in manchen Fachartikeln zu diesem Thema wie z.B. dem der Kollegen Teich und Stallmach „Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“.

CED und Schutzimpfungen? Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und teilweise auch die hierbei notwendige Behandlung stellen eine Einschränkung der Immunabwehr des Körpers dar. Umso wichtiger ist es, dass jeder Betroffene über einen möglichst umfassenden Impfschutz verfügt. Oft können noch vor Behandlungsbeginn bestehende Impflücken geschlossen werden (sprechen Sie Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin auf eine vollständige Grundimmunisierung an). Auch nach Beginn der Therapie sind viele Impfungen möglich. Bitte achten Sie nur bei Lebendimpfungen darauf, ob diese mit Ihrer aktuellen Therapie vereinbar sind, eine „immunsuppressive Therapie“ schließt diese Form der Impfungen aus. Totimpfungen sind auch während der Therapie jederzeit möglich.

×